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"The finest in Rhythem and Blues“ hieß es bei der Stage Band auf der IB-Bühne. Foto: Klein
Oberursel (ow). Dass zum Brunnenfest Satisfactory spielt, ist bereits Tradition. Und so war es in diesem Jahr wieder der Samstagabend, an dein es vor der Kirche klang „Genau, Genau“, „Zieh den Rock aus, honey“ oder „Worte‘6 — inzwischen gut bekannte Songs, die man gerne mitsingt. Ebenfalls war auch schon traditionell Pinks „Trouble“ zu hören. Die Fans waren wieder begeistert, auch wenn es eigentlich etwas zu kalt war.
Im Vorfeld hatten Brothorst, frisch aus Langenselbold zurückgekommen, etwas Sonne herbei- und den Regen weggerockt. Mit Raggae und FunkSka hatten sie ihre Fans ganz nah bei sich. „Weinen oder Lachen“ ist ebenso bekannt wie das allseits beliebte „Laura“. Die junge Band hatte aber auch einen ganz neuen Titel im Gepäck, der erst nachmittags fertiggeworden sei, wie erzählt wurde. Zwischen den kleinen Musikpausen erzählten sie vom Strand- und Chillingambiente, als sie vor in Liegestuhl liegenden Menschen spielten. Der Bühnenvorbereich sei voller Sand gewesen. Auch als die Gitarre von Shogo ihren Geist aufgab, wussten sich die Jungs zu helfen und rappten mit ihnen einfach die Internetadresse der Band. Immer wieder animierten Flo, Bennet und K.-Pete das Publikum mitzumachen. Die Raggae-Party von Oberursel gab dein Regen keine Chance, so dass er sich verzog.
Erstmals trat die Stage Band auf der IB-Bühne vor St. Ursula auf. Wie viele andere Bands auf dieser Bühne hatten auch sie viele eigene Songs im Gepäck. „Bop Baby Bop“, „For a Lady“ oder „Good Time“ hießen die Songs, die Drummer Peter Sauer, Bassist Patrick Lühr und Sänger und Gitarrist Horst Weber und an diesem Abend von Robbie Hildmann am Keyboard unterstützt, präsentierten. Ihre Mischung aus Jazz, Soul, R‘n‘B. Funk und Swing ist sehr charakteristisch und „ein Rhythmus, bei dem man mitmuss“, wie ein Gast meinte.
Junge Bands wie die IGS-Band aus Weilmünster, „Dirty Slob“ und „Open Window Plan“ sind seltener in Oberursel zu sehen und zu hören, aber begeisterten ihre Fans ebenso, wie die bekannteren Bands. Am Sonntag gab es diesmal auch etwas musikalischer auf die Ohren mit Jazz und Swing durch „JAZZconfusion“. Die Musikschule-Formation tritt auch des öfteren mit den Tontauben des Gesangsvere ins Germania auf und so hörte man bei den Songs wie „Tuxedo“ eigentlich auch den Gesang im Geiste mit. Aber dass sie auch ohne die Tontauben ein Schmankerl sind, zeigten sie am Sonntagvormittag zum Prominentenfrühschoppen des IB, zu dem auch viel Gäste aus Politik und Wirtschaft aus dem Hochtaunuskreis und auch von weiterher gekommen waren. „Pink Panther“, „New York, New York“ und „Take the Train“ hatten sie im Repertoire. Daneben gab es Songs aus den Bereichen Jazz und Swing auch Latin, Bop und Blues-Klänge. Ein buntes Programm, welches gut ankam. Den Abschluss auf der IB-Bühne machte „Toms & Jerries“ mit Coversongs wie „Mr. Rock‘n‘Roll Man“, ‚.Rikkie don‘t loose“ und „Rhiannon“.
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